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Vorschau auf unser aktuelles Projekt: Anliefermanagement
Das Anliefermanagement ist ein Instrument zur Kommunikation zwischen Landwirt, Lieferant und Schlachthof. Das Ziel ist die Vernetzung und Optimierung von Daten und Datenströmen, um den standardisierten Datenaustausch in der Anlieferlogistik zwischen allen Beteiligten zu ermöglichen – für einen schnellen und sicheren Datenfluss.
Das digitale Anliefermanagement befindet sich derzeit im Ausbau. Es soll die vertikale Integration der Lieferkette für Nutztiere deutlich verbessern und so zu einer Stärkung der Branche in Bayern beitragen.
Die vier Bausteine
des Anliefermanagements
Das Vertragsmanagement ist der Grundbaustein für das gesamte Anliefermanagement. Hier werden alle Verträge über die gesamte Lieferkette erfasst und verwaltet, inklusive verschiedener vermarktungsrelevanter Kriterien und Qualitätsprogramme.
Ein elementarer Bestandteil im Lieferkettenmanagement ist die frühzeitige Ermittlung der Qualitäts- und Vermarktungsprogramme. Der Baustein befindet sich im Aufbau.
Der Baustein Mengenplanung variiert je nach Lieferstufe: Für den landwirtschaftlichen Betrieb dient er als digitaler Aufstallungsplan, für den Lieferanten als Übersicht über verfügbare Vermarktungs- und Liefermengen der Vertragspartner. Der Lieferant erhält Zugriff auf die Daten nur nach Freischaltung und Beauftragung durch den Landwirt. Diese gezielte Vermarktung optimiert die Verkaufserlöse.
Das zentrale Anliefermanagement bietet den einzelnen Akteuren der Vermarktungsstufen die Möglichkeit, die Bestelldaten einzupflegen, weiterzubearbeiten und an die nächste Stufe zu übermitteln. Der frühzeitige Datenfluss gewährleistet an jeder Stufe in der Lieferkette die Transparenz der Daten.